Knochendichtemessung

Allgemeines

In Deutschland sind heute etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ab dem 50. Lebensjahr von Osteoporose betroffen. Osteoporose tritt häufig bei Frauen nach den Wechseljahren und im höheren Lebensalter auf. Die Knochendichtemessung dient zur frühzeitigen Erkennung von Osteoporose und kann somit Folgeschäden, wie z.B. Knochenbrüche, durch rechtzeitig eingeleitete Therapie verhindern.

 

Methode

Die quantitative Computertomographie (QCT) ist eine Spezialform der Computertomographie, einem bildgebenden Verfahren auf der Basis von Röntgenstrahlung.

Im Gegensatz zur herkömmlichen CT bestimmt das QCT/pQCT-Verfahren die physikalische Dichte als Masse/Volumen jedes Voxels sehr genau.

Zusätzlich zur präzisen Bestimmung der lokalen Knochendichte wird bei computertomographischen Verfahren auch die Knochengeometrie im Querschnitt erfasst. Aus der so ermittelten Kombination aus Materialeigenschaften (z.B. Dichte) und der Materialverteilung (Struktureigenschaften) über den Querschnitt lassen sich mechanische Parameter des Knochens, wie beispielsweise der Stress-Strain-Index (SSI) berechnen. Somit kann zusätzlich zur Knochendichte auch ein Maß für die mechanische Knochen-Festigkeit berechnet werden, die sich aus der Kombination von Materialeigenschaften, Geometrie und Richtung der Krafteinwirkung ergibt.

 

Dauer

Die Untersuchung wird in der Regel nicht länger als 15min dauern.

 

Osteoporose Osteoporose CT64